Inspiriert von den nachhaltigen Anbaumethoden im südostasiatischen Raum, begannen die Australier Bill Mollison und David Holmgren in den 1970er Jahren intensiv über neuartige und altbewährte Anbaumethoden für eine ökologischere Landwirtschaft zu recherchieren, welche den negativen Folgen der zunehmenden Industrialisierung etwas entgegensetzen könnte. Sie erprobten diese in hunderten Projekten und übertrugen ihre Gedankenansätze auf soziale Siedlungsräume.
Sie schrieben mehrere Bücher über ihre Erkenntnisse die heute als Standardwerke der Permakultur gelten. Aus ihnen leiteten sie grundlegende Prinzipien ab, an denen sich heute viele Permakultur-PraktikerInnen orientieren.
Die drei ethischen Grundsätze
1. Achtsamer Umgang mit der Erde
2. Achtsamer Umgang mit den Menschen
3. Selbstbegrenzung und Überschussverteilung
Die 12 Gestaltungsprinzipien
1. Beobachte und handle dementsprechend
2. Sammle und speichere Energie
3. Erziele eine Ernte
4. Nutze Selbstregulation und akzeptiere Feedback
5. Nutze erneuerbare Ressourcen und Leistungen
6. Produziere keinen Abfall
7. Gestalte vom Muster zum Detail
8. Integriere eher als zu trennen
9. Nutze kleine und langsame Lösungen
10. Nutze und schätze Vielfalt
11. Nutze Randzonen und schätze das Marginale
12. Reagiere kreativ auf Veränderungen